Porosität

Bezeichnet den Anteil an Hohlräumen im Verhältnis zum Gesamtvolumen des Material. Als offene Porosität wird gesprochen, wenn die Poren untereinander verbunden sind. Dies tritt meist bei einer Gesamtporosität von >30% zu. Um eine geschlossene Porosität handelt es sich, wenn die Poren nicht miteinander verbunden sind.

Speziell für das metallische Sintern ist die Porosität eine wichtige Kenngröße für die Lebensdauer bzw. die Steifigkeit des Materials. Je geringer die Porosität ist, desto höher die Festigkeit, aber auch das E-Modul der Verbindung. Je größer hingegen die Porosität ist, desto mehr sinkt die Festigkeit und Steifigkeit. Da für eine optimale Temperaturwechselfestigkeit der Bauteile eine hohe Festigkeit und eine niedrige Steifigkeit gewünscht ist, gibt es eine optimale Porosität für die Sinterschicht. Diese hängt auch von dem Gesamtaufbau und dessen Eigenspannungen an. Eingestellt werden kann die Porosität beim metallischen Sintern durch den Sinterdruck.

« Zurück zum Glossar